Projekte · Print & Creative Cloud

Zwischen Papier und Pixel

Bevor ein Workflow automatisiert oder eine Website gebaut wird, steht am Anfang oft eine ganz andere Frage: Wie soll das eigentlich aussehen? Gestaltung ist mein Handwerk, seit fast 30 Jahren, auf Papier genauso wie am Bildschirm.

ppm Fulda · seit 1997 · Print · Creative Cloud · Ehrenamt

Warum Gestaltung

Auf dieser Seite geht es viel um Automatisierung, um n8n-Workflows und KI-gestützte Prozesse. Was dabei leicht untergeht: Bevor irgendetwas automatisiert werden kann, muss erstmal jemand entscheiden, wie es aussehen soll. Genau das war mein Einstieg ins Berufsleben, lange bevor ich wusste, was eine API ist.

Mediengestalterin ist kein Titel, den ich mir später zugelegt habe. Es ist die Ausbildung, mit der alles angefangen hat: Typografie, Bildkonzept, Layout, Farbwirkung. Diese Grundlagen sind geblieben, auch wenn sich die Werkzeuge drumherum ständig verändert haben.

Ein Workflow kann noch so elegant automatisiert sein: Wenn das Ergebnis nicht gut aussieht, hat er sein Ziel verfehlt.

Print bei ppm

Ein großer Teil meiner beruflichen Arbeit bei ppm in Fulda ist bis heute die Gestaltung von Print- und Werbemitteln: Flyer, Prospekte, Plakate. Jedes dieser Formate stellt dieselben Grundfragen neu: welche Typografie passt zum Anlass, welches Bild trägt die Aussage, wie viel Weißraum verträgt eine Seite, bevor sie leer wirkt statt ruhig.

Das ist die Seite der Arbeit, die selten sichtbar wird, wenn man über Druckvorstufe und Datenprüfung spricht. Bevor eine Datei überhaupt geprüft werden kann, muss sie gestaltet sein, und genau da beginnt die eigentliche Entscheidung.

  • Flyer- und Prospektgestaltung für unterschiedliche Kunden und Branchen
  • Plakate und Werbemittel, von der Konzeptidee bis zur Reinzeichnung
  • Visitenkarten- und Anzeigengestaltung für unterschiedliche Kunden und Branchen
  • Typografie- und Bildkonzept passend zu Marke und Zielgruppe
  • Layoutgestaltung für Print- und Digitalmedien parallel
  • Datenbankgestützte, programmierte Layout-Vorlagen für Buchproduktionen (InDesign)
  • Corporate-Design-konforme Vorlagen in Word, PowerPoint und Excel
Print denkt anders als Web

Am Bildschirm kann man Farben, Abstände und Kontraste jederzeit korrigieren. Gedrucktes Papier verzeiht nichts: Ein falsches Farbprofil oder ein zu kleiner Schriftgrad fällt erst auf, wenn tausend Exemplare schon gedruckt sind. Das schärft den Blick für Details auf eine Art, die sich auf jede andere Gestaltungsarbeit überträgt.

Vom Layout zum System

Bei Buchproduktionen lohnt sich Einzelgestaltung pro Seite nicht. Stattdessen werden Layoutregeln einmal in InDesign definiert und automatisiert auf hunderte Seiten angewendet. Das ist die Stelle, an der Gestaltung und Automatisierungsdenken aufeinandertreffen, lange bevor ich das erste Mal von n8n gehört habe.

Ehrenamtliche Gestaltung

Was beruflich mit Kundenaufträgen beginnt, setzt sich ehrenamtlich fort, ohne Briefing, aber mit derselben Sorgfalt. Für das Kirchenortteam und Vereine im Ort entstehen auf Wunsch Handzettel und Flyer für Veranstaltungen: eine Ankündigung fürs Erntedankfest, ein Hinweis auf den nächsten Palmstraußverkauf, eine Einladung zur Wanderung.

Der Aufwand ist bewusst schlank gehalten, das Ergebnis aber nicht weniger durchdacht als ein bezahlter Auftrag. Genau darin liegt der Reiz: zu zeigen, dass gute Gestaltung kein großes Budget braucht, sondern vor allem Aufmerksamkeit für das, was gesagt werden soll.

Creative Cloud als Werkzeugkasten

Die Creative Cloud ist seit Jahren mein tägliches Werkzeug, nicht nur für Produktionsprozesse, sondern für die eigentliche Gestaltungsarbeit. Photoshop für Bildbearbeitung, Retusche und Composing. Illustrator für Vektorgrafik, Icons und alles, was sich nicht fotografieren, sondern nur zeichnen lässt. InDesign für freies Layout, wenn kein Datenbank-Publishing im Hintergrund steht, sondern jede Seite einzeln gestaltet werden will.

Diese drei Programme decken zusammen fast jede gestalterische Aufgabe ab, die mir begegnet, vom retuschierten Produktfoto über ein selbst gezeichnetes Icon bis zum mehrseitigen Prospekt-Layout.

  • Bildbearbeitung, Retusche & Composing in Photoshop
  • Vektorgrafik, Icons & Illustration in Illustrator
  • Freies Seitenlayout in InDesign, losgelöst von Datenbank-Templates
  • Farbkorrektur & Bildauswahl für Print- und Social-Media-Formate

Tools & Workflow

Wie beim Videoschnitt gilt auch hier: nicht jedes Werkzeug für jede Aufgabe, sondern eine klare Aufteilung, die sich über die Jahre eingespielt hat.

Bild & Retusche
Adobe Photoshop
Für Bildbearbeitung, Retusche und Composing, egal ob für ein Print-Motiv oder eine Social-Media-Grafik. Das Werkzeug, das am häufigsten zum Einsatz kommt.
Vektor & Illustration
Adobe Illustrator
Für Icons, Logos und alles, was als Vektorgrafik skalierbar bleiben muss, von der kleinen Visitenkarte bis zum großformatigen Plakat.
Layout & Satz
Adobe InDesign
Für freies, mehrseitiges Layout: Flyer, Prospekte, Broschüren. Volle Gestaltungsfreiheit statt Datenbank-Template.
Foto & Farbe
Adobe Lightroom
Für Sichtung, Auswahl und Farbkorrektur größerer Fotobestände, von eigenen Aufnahmen bis zum Bildmaterial für Kundenprojekte.
Vorlagen & Formulare
Microsoft Office & Acrobat Pro
Corporate-Design-konforme Word-, PowerPoint- und Excel-Vorlagen sowie interaktive Formulare in Acrobat Pro, Gestaltung dort, wo Kolleginnen und Kollegen ohne Creative Cloud arbeiten.