WIGALICHT — Eine Marke, die es nicht gibt
Eine vollständige Recruiting-Kampagne für ein fiktives Industrieunternehmen, komplett selbst entwickelt: Markenidentität, ein KI-gestütztes Keyvisual, Stellenanzeige, Messe-Rollup und Social-Media-Posts, alles aus einem Guss.
Projekt auf einen Blick
Arbeitsprobe ohne Kundenbindung zeigen
Personaler, potenzielle Auftraggeber
InDesign, Illustrator, Photoshop, ChatGPT
Eigenprojekt, abgeschlossen
Logo/CI, 1 Keyvisual, Anzeige, Rollup, 3 Social-Posts
Die Ausgangslage
Fast 30 Jahre Print- und Mediengestaltung bei ppm Fulda haben eine ganze Menge Arbeitsproben hinterlassen: Flyer, Anzeigen, Visitenkarten, Kampagnen für unterschiedlichste Kunden. Zeigen darf ich davon so gut wie nichts: Kundenmaterial ist vertraulich, Namen und Bilder dürfen nicht nach außen.
Um trotzdem konkret zu zeigen, was gestalterisch in mir steckt, habe ich mir kurzerhand einen eigenen Kunden erfunden: WIGALICHT METALL GMBH, ein Industrieunternehmen, das nirgends existiert außer auf dieser Seite.
Die Herausforderung
Ein Logo ist schnell gezeichnet. Eine Marke, die auf einem A4-Bogen genauso funktioniert wie auf einem Messe-Rollup und im Instagram-Feed, das ist die eigentliche Aufgabe. Jedes Format hat andere Proportionen, andere Lesedistanzen, andere Aufmerksamkeitsspannen, und trotzdem muss am Ende überall sofort klar sein: Das ist WIGALICHT.
Die zweite Herausforderung kam über das Keyvisual dazu: Ein KI-generiertes Bild ist schnell erzeugt, aber roh meist nicht mehr als ein Ausgangspunkt. Die eigentliche Arbeit beginnt danach: Auswahl, Zuschnitt, Farbkorrektur, und die Entscheidung, wie Typografie und Layout ein einzelnes Bild zum tragenden Element einer ganzen Kampagne machen.
WIGALICHT METALL GMBH gibt es nicht. Kein echter Kunde, keine echte Stellenanzeige, keine echte Bewerbung, nur eine Idee, konsequent zu Ende gestaltet, um zu zeigen, wie ich arbeite, wenn ich freie Hand habe.
Die Lösung
Ausgangspunkt war eine einzige Kernidee: „Passt. Sitzt. Wigalicht.", ein Wortspiel aus technischer Passgenauigkeit und der Suche nach dem passenden Menschen. Aus dieser einen Zeile wurde konsequent alles andere abgeleitet: ein Signet aus drei ineinandergreifenden Formen, eine reduzierte Schwarz-Lime-Farbwelt, und ein Keyvisual zweier Metallteile, die exakt zueinander passen, mit einer sichtbaren Lücke genau in der Mitte, für „DU".
Die Umsetzung
Markenidentität
Das Signet baut sich aus drei Formen auf, die für Stabilität, Verbindung und Präzision stehen und zusammen eine Einheit ergeben; ein W, das gleichzeitig das Kampagnenversprechen illustriert: Erst im Zusammenspiel entsteht das Ganze. Dazu eine bewusst reduzierte Farbwelt aus Lime (#C3D200), Elfenbein (#F3F2EB) und einem fast schwarzen Metall-Ton, sowie eine klare Typografie-Paarung: Interstate für kraftvolle Headlines, Space Grotesk für Fließtext und Details.
KI-Keyvisual
Das Keyvisual ist keine Fotografie, sondern KI-generiert, aber die Bildidee, die Auswahl und die gesamte gestalterische Einbindung sind Handarbeit. Drei Schritte führen vom Rohmotiv zum fertigen Kampagnenbild:
Anwendungen
Aus Marke und Keyvisual wurde eine kanalübergreifende Kampagne mit drei Stationen, die aufeinander aufbauen:
Ergebnis & Mehrwert
Am Ende steht kein Bewerbereingang, sondern ein durchgängiges System: eine einzige Kernidee, konsequent heruntergebrochen auf fünf ganz unterschiedliche Formate (vom Signet bis zum Instagram-Post), ohne dass die Marke unterwegs ihre Identität verliert. Genau dieses Denken in Systemen statt Einzelstücken ist es, was ich in reale Kundenprojekte mitbringe.
Screenshots
Erkenntnisse
KI ist bei diesem Projekt Werkzeug geblieben, nicht Gestalter: Das rohe Bild aus ChatGPT war ein Ausgangspunkt, keine fertige Lösung: erst Auswahl, Zuschnitt und die Einbindung in ein durchdachtes Layout haben daraus ein Kampagnen-Keyvisual gemacht.
Ohne echten Kunden und ohne Briefing von außen zu arbeiten war ungewohnt, und genau deshalb aufschlussreich: Es zeigt, wie ich entscheide, wenn niemand sonst entscheidet.
Verwandte Projekte
Mehr zu meiner Print- und Mediengestaltungserfahrung gibt es im Artikel Zwischen Papier und Pixel, weitere Projekte in der Portfolio-Übersicht.
Häufige Fragen
WIGALICHT ist eine vollständige, selbst entwickelte Recruiting-Kampagne für ein fiktives Industrieunternehmen (WIGALICHT METALL GMBH), ein Eigenprojekt von Janine Burek mit Markenidentität, KI-gestütztem Keyvisual, Stellenanzeige, Messe-Rollup und Social-Media-Posts.
Weil Kundenmaterial aus fast 30 Jahren Print- und Mediengestaltung bei ppm Fulda vertraulich ist und nicht gezeigt werden darf. Mit einem erfundenen Kunden kann Janine Burek trotzdem konkret zeigen, was gestalterisch in ihr steckt.
Der Claim „Passt. Sitzt. Wigalicht.", ein Wortspiel aus technischer Passgenauigkeit und der Suche nach dem passenden Menschen, aus dem Signet, Farbwelt und Keyvisual konsequent abgeleitet wurden.
Das Keyvisual wurde KI-generiert und anschließend manuell weiterverarbeitet: Auswahl, Zuschnitt, Farbkorrektur sowie die Entscheidung, wie Typografie und Layout das Bild zum tragenden Kampagnenelement machen, blieben gestalterische Handarbeit.
Logo/CI, ein Keyvisual, eine Stellenanzeige, ein Messe-Rollup und drei Social-Media-Posts: fünf Formate aus einer einzigen Kampagnenidee.
Als Arbeitsprobe für Personaler und potenzielle Auftraggeber, um zu zeigen, wie Janine Burek arbeitet, wenn sie freie gestalterische Hand hat.







